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UBS-Steuersünden aufgedeckt: Tippgeber bekommt 104 Millionen Dollar

Washington (dpa) - Dieser Wink an das Finanzamt hat sich gelohnt: Der Mann, der die Schweizer Großbank UBS in den USA angeschwärzt hatte, ist um 104 Millionen Dollar reicher. Das Geld ist sein Anteil an den Abermillionen, die der amerikanische Fiskus dank seiner Informationen eintreiben konnte. Es handele sich wohl um die größte Belohnung, die jemals ein Tippgeber in den USA erhalten habe, sagten die Anwälte des ehemaligen UBS-Bankers Bradley Birkenfeld. Er hatte seinen Arbeitgeber 2007 ans Messer geliefert. Der Vorwurf: UBS-Banker halfen Amerikanern, ihre Vermögen vor dem US-Fiskus zu verbergen.

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