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U-Ausschuss: Asse hätte nie Atommülllager werden dürfen

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Das Atommülllager Asse kommt im Bericht des Untersuchungsausschusses schlecht weg. Foto: Peter Steffen Foto: dpa

Hannover (dpa) - Das Salzbergwerk Asse hätte nie zur Lagerung von 126 000 Atommüllfässern genutzt werden dürfen. Zu diesem Ergebnis ist der niedersächsische Untersuchungsausschuss zum maroden Atommülllager nach mehr als dreijähriger Arbeit gekommen.


Der Abschlussbericht kommt zu dem Schluss, dass Politik, Atomwirtschaft und Wissenschaft kritische Stimmen seit den 60er Jahren aber beiseite geschoben hätten, um das Endlagerproblem zu lösen und die Eignung von Salzstöcken nachzuweisen. Das gefährliche Eindringen von Wasser in die Asse sei bekannt gewesen, aber ignoriert worden.

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