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Tusk geht Johnson im Brexit-Streit hart an

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Brüssel (dpa) - Im Brexit-Streit ist EU-Ratspräsident Donald Tusk den britischen Premier Boris Johnson mit scharfen Worten angegangen. Es gehe nicht um das Gewinnen eines »dummen Schwarze-Peter-Spiels«, schrieb Tusk auf Twitter. Es gehe um die Zukunft Europas und Großbritanniens, um die Sicherheit und die Interessen der Menschen. »Sie wollen keinen Deal, Sie wollen keine Fristverlängerung, Sie wollen den Austritt nicht widerrufen, quo vadis?«, fragte Tusk in Richtung Johnson. Kurz vorher hatte die britische Regierung nach einem Telefonat Johnsons mit Kanzlerin Angela Merkel durchsickern lassen, dass London nicht mehr an eine Einigung mit der EU glaube.

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