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Trump ruft Amerikaner zum Stopp von Panikkäufen auf

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US-Präsident Donald Trump ruft seinen Landsleute zum Stopp von Panikkäufen auf. Foto: Alex Brandon/AP/dpa Foto: dpa

Das Leben im Zeichen der Corona-Epidemie ist zunehmend beschränkt auf die eigenen vier Wände. Weil die neue Situation bei einigen Panik auslöst, werden Hamsterkäufe getätigt - auch in den USA. Trump versucht seine Landsleute zu beruhigen.


Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner dazu aufgerufen, Panikkäufe wegen der Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

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Trump sagte bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus nach einer Telefonschalte mit Chefs großer Handelsketten an die Adresse der US-Bürger: »Sie müssen nicht so viel kaufen. Nur keine Hektik, entspannen Sie sich einfach.« Seine Gesprächspartner hätten ihm zugesagt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Sie würden ihre Läden während der Krise offenhalten.

Trump sagte, die Menschen kauften derzeit »drei bis fünf Mal so viel, wie sie normalerweise einkaufen würden«. Als Reaktion darauf würden Supermärkte ihre Lager deswegen in einem Ausmaß auffüllen, das jenes für das Weihnachtsgeschäft übersteigen werde. Trump betonte: »Es gibt für niemandem im Land die Notwendigkeit, Grundnahrungsmittel zu horten.« Seine Gesprächspartner hätten ihn gebeten, den Amerikanern auszurichten, dass sie »bitte ein bisschen weniger kaufen« sollten.

In den USA gibt es - wie auch in anderen von dem Virus betroffenen Ländern - einen Run auf Klopapier, Desinfektionsmittel, haltbare Lebensmittel wie Nudeln sowie Wasser. Vor manchen Supermärkten bildeten sich in den vergangenen Tagen lange Schlangen. Einige Läden begrenzen den Verkauf von Waren, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus besonders gefragt sind, auf eine bestimmte Stückzahl.

Vize-Gesundheitsminister Brett Giroir kündigte bei der Pressekonferenz der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zur Bekämpfung des Coronavirus an, die Testmöglichkeiten würden in den kommenden Tagen deutlich ausgeweitet. Bis Ende der Woche würden 1,9 Millionen Tests erhältlich sein, sagte er. US-Vizepräsident Mike Pence sagte, von Montag an hätten 2000 Labore die Möglichkeit, schnelle Tests durchzuführen. Die Trump-Regierung ist wegen des eklatanten Mangels an Testmöglichkeiten in die Kritik geraten.

Mit der Ausweitung der Tests dürften die Fallzahlen in den USA deutlich in die Höhe schnellen. Bislang wurden in den USA nach einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität mehr als 3000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, rund 60 Menschen starben. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, stellte die Amerikaner darauf ein, dass die Krise nicht vorüber ist. »Das Schlimmste liegt noch vor uns.«

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