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Trotz Atomwende: Deutschland bleibt Stromexportland


Wiesbaden (dpa) - Deutschland hat 2012 im siebten Jahr in Folge mehr Strom ins Ausland exportiert als es dort eingekauft hat. Der Überschuss war fast viermal höher als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Im vergangenen Jahr importierte Deutschland knapp 44 Terawattstunden, exportierte aber fast 67 TWh. Grund für den Überschuss ist unter anderem die Zunahme von Solar- und Windstrom. Nach der Fukushima-Katastrophe waren acht von 17 deutschen Atomkraftwerken stillgelegt worden.

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