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Tote bei regimekritischen Protesten im Iran - Krisensitzung

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Teheran (dpa) - Die iranische Regierung verschärft ihren Kurs gegen die regimekritischen Demonstranten im Land. Innenminister Abdulresa Rahmani Fasli sagte, es handele sich nicht mehr um Proteste, sondern um einen Aufstand gegen das eigene Volk. Die Polizei werde konsequent eingreifen. Im Westiran wurden zwei Demonstranten getötet und sechs weitere verletzt. Landesweit sollen mehr als 80 Demonstranten verhaftet worden sein. Die Sicherheitskommission des Parlaments will über die Proteste beraten. An dem Krisentreffen soll auch Präsident Hassan Ruhani teilnehmen. Die Bundesregierung rief die iranische Regierung zur Achtung der Menschenrechte auf.

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