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Tödliche Attacke auf der Straße in Berlin

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Angriff auf der Straße
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Die Spuren am Tatort sind mit Nummern gekennzeichnet. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Im Einsatz
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Polizisten sichern in Berlin im Bezirk Wedding den Tatort. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Sicherung
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Mehrere Polizeifahrzeuge sind vor Ort. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Spuren
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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung betrachtet den Tatort. Bei dem Angriff auf vier Männer mit Messern und einer Schusswaffe starb ein 31-Jähriger. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Untersuchung
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Vier Männer sind auf der Straße attackiert worden. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Polizist mit Maschinenpistole
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Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln. Foto: Paul Zinken Foto: dpa
Tatort
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Blutspuren sind am Tatort der tödlichen Attacke zu sehen. Foto: Bernd von Jutrczenka Foto: dpa

Berlin (dpa) - Wie im Krimi: Mitten am Tag greifen Unbekannte vier Männer auf einer Straße an - mit Messern und mindestens einer Schusswaffe. Hinterher ist eines der Opfer tot, drei sind schwer verletzt.


Nach der Gewalttat im Berliner Stadtteil Wedding am zweiten Weihnachtsfeiertag sucht die Polizei nach Hinweisen von Zeugen und Überlebenden, die zu den geflüchteten Tätern führen könnten.

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Die drei Schwerverletzten wurden am Sonntag im Krankenhaus vernommen. Auch Zeugen der Attacke wurden befragt. »Es ist am helllichten Tage in einer Wohngegend passiert«, sagte eine Polizeisprecherin. »Da schauen Leute aus dem Fenster.«

Die vier Opfer waren nach den Ermittlungen am Samstagmittag attackiert worden, als sie ein Haus in der Hochstädter Straße verlassen hatten. Ein 31-Jähriger kam dabei ums Leben. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Nach Erkenntnissen der Polizei aufgrund erster Befragungen flüchteten die Unbekannten mit mehreren Fahrzeugen. Zunächst waren die Ermittler von einem Wagen ausgegangen.

Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Die Opfer stammen nach Angaben der Polizei aus Bosnien-Herzegowina. Medienberichte, nach denen es sich um rivalisierende Familien handeln soll, bestätigte die Polizei zunächst nicht. »Grundsätzlich wird alles beleuchtet«, sagte eine Sprecherin jedoch.

Etwa 50 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben nach der Tat vor dem Krankenhaus versammelt, in dem die Verletzten lagen. Es sei aber friedlich geblieben. Dutzende Trauernde waren demnach nach dem Angriff auch an den Tatort gekommen, um zu trauern. Am Sonntag waren morgens noch einige vor Ort, später war der Tatort aber weitgehend verlassen.

Der getötete 31-Jährige war noch am Tag des Angriffs obduziert worden. Er hatte Schuss- und Stichverletzungen. Für die anderen Männer im Alter von 36, 44 und 56 Jahren bestand laut Polizei keine Lebensgefahr.