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Tipps gegen Schlaflosigkeit: So geht das Einschlafen schneller – auch auf Reisen

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Tipps gegen Schlaflosigkeit: So geht das Einschlafen schneller – auch auf Reisen
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Die wichtigsten Tipps gegen Schlaflosigkeit. So geht das Einschlafen schneller – auch im Urlaub. (Foto: Symbolbild/Christin Klose/dpa-tmn)

Endlich ausschlafen! Das steht für viele Menschen in der Urlaubszeit ganz oben auf der Wunschliste. Aber wie komme ich auch wirklich zu meinem wohlverdienten Schlaf? Gerade auf Reisen ist das nämlich oft schwierig: Ungewohnte Umgebung, Zeitumstellung, anderes Klima – statt Erholung erwartet viele Urlauber dann erst recht die eine oder andere schlaflose Nacht.

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Nicht zu viel schlafen

Viele Menschen neigen dazu, im Urlaub deutlich mehr und deutlich länger zu schlafen als gewohnt. Besser ist es jedoch, ähnlich lange wie im Alltag zu schlafen. So gerät der Körper nicht aus dem Takt, und der Urlaubstag kann darüber hinaus viel besser genutzt werden.

„Es ist völlig normal, dass wir an fremden Orten oberflächlicher schlafen und häufiger aufwachen“, sagt Andreas Heiß vom Serviceteam der Kaufmännische Krankenkasse in Rosenheim. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage der KKH lenken sich die meisten (43 Prozent) bei solchen Durchschlafproblemen unter anderem mit dem Smartphone ab. „Genau das ist aber falsch“, sagt Heiß. Denn das blaue Licht von mobilen Geräten stört die Ausschüttung des für einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus wichtigen Schlafhormons Melatonin. 34 Prozent der Befragten warten hingegen einfach ab, bis sie wieder einschlafen. Viel effektiver kann es aber sein, Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung anzuwenden oder Entspannungsmusik zu hören.

Mit Smartphone
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Am Abend noch im gleißenden Licht des Smartphone-Displays: Ob das gut für den Schlaf ist? (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Für einen erholsamen Urlaubsschlaf auf Reisen empfiehlt Heiß darüber hinaus, sich möglichst gleich auf den neuen Tag-Nacht-Rhythmus einzustellen. Also: Wer im Urlaub in einer anderen Zeitzone landet, kann in den ersten Tagen häufig schlecht ein- oder durchschlafen. Sich gleich nach der Ankunft auf das neue Zeitmuster einzustellen, ­verhilft am besten zu einem ungestörten Schlaf.

Frische Luft und Bewegung

Es muss nicht immer Extremsport sein. Oft reicht es schon, bei einem Spaziergang, beim Fahrradfahren oder Wandern die Gegend zu erkunden. Wer sich im Urlaub dagegen ausschließlich im Liegestuhl aufhält, schläft abends schlechter ein.

Leichtes Abendessen

Trotz verlockender Angebote wie reichhaltiger Büfetts ist es für einen erholsamen Schlaf besser, abends etwas Leichtes und nicht zu viel zu essen. Am besten ist es, etwa zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu sich zu nehmen – oder zumindest keine schweren Mahlzeiten bzw. kalorienreiche Getränke.

Zimmer nicht zu stark herunterkühlen

Besonders feuchte Hitze ist für den Körper sehr belastend. Im Hotel kommen Urlauber daher in bestimmten Regionen um eine Klimaanlage nicht herum. Diese sollte das Zimmer aber nicht auf mehr als fünf bis sieben Grad unter die Umgebungstemperatur herunterkühlen. Erleidet der Körper einen Temperaturschock, ist häufig eine Erkältung vorprogrammiert – und damit wiederum schlechter Schlaf.

Eigenes Kissen und Ohrstöpsel

Da die Betten am Urlaubsort in den ersten Tagen noch ungewohnt sind, ist es gerade für Menschen mit Nacken- und Rückenbeschwerden sinnvoll, ein eigenes Kissen mitzunehmen. Ohrstöpsel oder beruhigende Meditationsmusik über Kopfhörer blenden zudem störende Geräusche aus. Empfindliche Schläfer sollten schon bei der Reservierung nach einem ruhigen Zimmer fragen.

Elektrische Geräte ausschalten

Telefone können durch ihr Piepsen und Klingeln die Nachtruhe stören. Fernseher, Klimaanlagen, Lüftungen und andere Geräte können selbst im Standby-Modus durch leises Surren und elektromagnetische Felder Schlafstörungen verursachen. Deshalb sollten vor allem sensible Menschen alle nicht benötigten Geräte nachts komplett ausschalten beziehungsweise ausstecken. Das gilt übrigens auch generell für zu Hause.

red/fb