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Syrische Dörfer geraten trotz UN-Untersuchung unter Beschuss

Damaskus (dpa) - Das Blutvergießen in Syrien geht trotz westlicher Drohungen mit einem Militärschlag unvermindert weiter. Wenige Stunden nach der Abfahrt der Chemiewaffeninspekteure griffen Regierungstruppen die Ortschaften an, die das UN-Team besucht hatte. Verschiedene Revolutionsgruppen meldeten, Samalka und Al-Mleiha im Osten von Damaskus seien in der Nacht mit Artillerie und Maschinengewehren beschossen worden. Die Experten der Vereinten Nationen hatten in dem Gebiet gestern Bodenproben genommen und mit Überlebenden eines mutmaßlichen Giftgas-Angriffs gesprochen.

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