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Syrische Armee rückt auf Rebellenhochburg bei Damaskus vor

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Zerstörung in Ost-Ghuta
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Fahrzeuge des Syrischen Roten Halbmonds fahren in Ost-Ghuta an völlig zerstörten Häusern vorbei. Foto: Anas Alkharboutli/Archiv Foto: dpa
Zerstörtes Auto
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Das von der syrischen Nachrichtenagentur Sana zur Verfügung gestellte Bild zeigt Menschen, die in Damaskus neben einem zerstörten Auto stehen, das von der islamistischen Gruppe Dschaisch al-Islam angegriffen worden sein soll. Foto: SANA/AP Foto: dpa

Damaskus (dpa) - Die syrische Armee ist begleitet von schweren Luftangriffen auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta vorgerückt. Mindestens acht Zivilisten seien als Folge der Angriffe auf die Stadt Duma getötet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.


Bereits am Vortag kamen mindestens 40 Zivilisten in der Region ums Leben. Das russische Militär als Verbündeter Syriens warf Rebellen der islamistischen Gruppe Dschaisch al-Islam vor, gegen Absprachen verstoßen zu haben. Sie hätten einen Fluchtkorridor für Zivilisten versperrt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem hätten sie den Kampf gegen Regierungstruppen wieder aufgenommen, sagte Generalmajor Juri Jewtuschenko der Agentur Interfax zufolge.

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Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana hatte zuvor berichtet, dass durch Granatenbeschuss der Rebellen sechs Zivilisten getötet worden seien. Die Beobachtungsstelle sprach sogar von 15 getöteten Zivilisten durch den Beschuss auf zentrale Viertel in Damaskus und Vororte der Hauptstadt.

Die syrische Armee hatte in den vergangenen Wochen einen massiven Militäreinsatz auf die Rebellenenklave Ost-Ghuta durchgeführt. Das Gebiet, das an die Hauptstadt Damaskus angrenzt, war jahrelang belagert. Ein Großteil der Rebellen hat sich nach Absprachen mit der syrischen Führung aus dem Gebiet zurückgezogen. Lediglich die Stadt Duma wird noch von Kämpfern der Gruppe Dschaisch al-Islam gehalten.