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Suche nach abgestürztem Flugzeug mit professionellen Bergsteigern

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Absturz Iran
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18.02.2018, Iran, Yasudsch: Dieses von der Nachrichtenagentur Tasnim bereit gestellte Foto zeigt Angehörige der Opfer des Flugzeugabsturzes in der Nähe der Absturzstelle. Ein Flugzeugabsturz mit wahrscheinlich 66 Toten hat die Reihe schwerer Luftfahrtunfälle im Iran erneut verlängert. Foto: Ali Khodaei/Tasnim News Agency/AP/dpa Foto: dpa

Bei der Suche nach dem abgestürzten Flugzeug im Iran und dessen Insassen sollen jetzt auch professionelle Bergsteiger zum Einsatz kommen. Die Maschine des Typs ATR-72 der Aseman Air war am Sonntag vor der Kleinstadt Semirom gegen den Berg Dena geprallt. Der Absturzort ist besonders schwer zugänglich.


Teheran  – Bei der Suche nach dem abgestürzten Flugzeug im Iran und dessen Insassen sollen nun auch professionelle Bergsteiger zum Einsatz kommen. Die Maschine des Typs ATR-72 der Aseman Air war am Sonntag vor der Kleinstadt Semirom gegen den Berg Dena geprallt. Der Absturzort ist schwer zugänglich: Auch 24 Stunden nach der Katastrophe war es den Rettungskräften des Roten Halbmonds nicht gelungen, die Maschine zu finden. Bei der Suchaktion am Montag sollten auch 150 professionale Bergsteiger mitmachen, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete.

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Bei dem Absturz kamen laut Aseman Air alle 60 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder am Bord ums Leben. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA dagegen hatte ein Passagier den Flug storniert - demnach waren nur 59 Passagiere an Bord. Unklar ist, ob am Flughafen Meharabad in Teheran ein Passagier von einer Warteliste den freien Platz einnahm.   

Die Maschine war auf dem Weg vom Flughafen Teheran-Mehrabad nach Yassudsch im Südwestiran und verschwand 50 Minuten nach dem Start vom Radar.

dpa