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Steinbrück verteidigt Rente mit 67 - Nicht wieder Schach-Werbung

Berlin (dpa) - Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die schrittweise Einführung der Rente mit 67 verteidigt. Zur Sicherung der finanziellen Grundlagen der Sozialversicherungssysteme brauche Deutschland solche Anpassungen, sagte er in der ARD-Sendung «Farbe bekennen». Das schließe nicht aus, Brücken zu bauen für diejenigen, die nicht bis 67 arbeiten können. Zugleich bedauerte Steinbrück, dass er 2006 in seiner Zeit als Bundesfinanzminister bei bundeseigenen Firmen um Millionenspenden für ein privates Schachturnier geworben hatte. Vom heutigen Standpunkt aus würde er das nicht wieder tun.

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