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Steinbrück soll NRW-SPD bei Bundestagswahl anführen

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Steinbrück und Schwarz-Gelb
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Ex-Finanzminister Peer Steinbrück im Bundestag in Berlin: Auf der Regierungsbank hinter ihm sitzen Bundeskanzlerin Angela Merkel neben Wirtschaftsminister Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle. Foto: Michael Kappeler/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück soll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa den Spitzenplatz der NRW-SPD für die Bundestagswahl 2013 erhalten.


Führende Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin gehen fest davon aus, dass Steinbrück Platz 1 der Landesliste angeboten wird.

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Endgültig entschieden wird über die Aufstellung im bundesweit größten SPD-Landesverband im März 2013. Dann steht auch fest, mit welchem Spitzenkandidaten die SPD in das Rennen um die Bundestagswahl im September nächsten Jahres geht.

Der frühere Finanzminister war am vergangenen Wochenende mit fast 98 Prozent erneut als Bundestagskandidat in seinem rheinischen Wahlkreis Mettmann aufgestellt worden, den er zuletzt nicht direkt gewonnen hatte. 2009 hatte der ehemalige Düsseldorfer Ministerpräsident Platz 3 der NRW-Reserveliste. An der Spitze stand der damalige SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering.

In der Berliner SPD-Landesgruppe wird erwartet, dass Müntefering 2013 nicht mehr antritt. Dessen Frau Michelle kandidiert in dem für die SPD relativ sicheren Wahlkreis Herne/Bochum II erstmals für den Bundestag.

Steinbrück ist bislang nicht als Redner für den Landesparteitag der NRW-SPD an diesem Samstag in Münster vorgesehen. Am nächsten Dienstag will er vor der SPD-Fraktion in Berlin seine Vorschläge für eine schärfere Regulierung der Finanzmärkte präsentieren.