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Start der Neonazi-Datei: Pannen wie im Fall NSU sollen ausbleiben

Berlin (dpa) - Die neue Neonazi-Datei soll Ermittlungspannen wie im Fall der rechtsextremen Terrorzelle NSU verhindern. Erkenntnisse müssten dorthin fließen, wo sie gebraucht würden, sagt Innenminister Hans-Peter Friedrich. Die Gewerkschaft der Polizei äußerte Zweifel an der Tauglichkeit des neuen Instruments. Auch Extremismusexperten sehen keinen großen Wurf. 36 deutsche Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern sammeln in der Datei Informationen über gewaltbereite Rechtsextremisten und deren Hintermänner. Gespeichert werden Name, Anschrift, Geburtsdatum und Mitgliedschaften in bestimmten Gruppen.

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