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SPD-Wahlprogramm rückt Partei nach links

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Berlin (dpa) - Die SPD will mit deutlichen Korrekturen an der eigenen «Agenda-2010»-Reform in den Bundestagswahlkampf ziehen. Der SPD-Vorstand billigte einstimmig das Programm für die Wahl am 22. September. «Das ist ein Programm des Kandidaten und der Partei», sagte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Vieles in Wirtschaft und Gesellschaft sei aus dem Lot geraten. Die SPD fordert einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und eine bessere Bezahlung für Leiharbeiter. Der Spitzensteuersatz soll auf 49 Prozent steigen.

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