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SPD will trotz Krim-Streits mit Linkspartei reden

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Die SPD-Netzwerker hatten Linke-Fraktionschef Gregor Gysi von einer gemeinsamen Veranstaltung ausgeladen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die SPD-Fraktion will trotz des heftigen Streits über die Bewertung der Krim-Krise weiter Kontakt zur Linkspartei halten. »Der Gesprächsfaden sollte nicht abreißen«, sagte Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht.


Die SPD-Netzwerker - eine Gruppe pragmatisch denkender Abgeordneter - hatte zuvor Linke-Fraktionschef Gregor Gysi von einer gemeinsamen Veranstaltung ausgeladen. Zuvor hatte die Linkspartei dem Westen und der Bundesregierung im Zuge der Krim-Krise vorgeworfen, zu wenig Verständnis für Russland zu haben und rechte Kräfte in der Ukraine zu tolerieren. Das Netzwerker-Treffen mit Gysi war mit Blick auf eine mögliche rot-rote Annäherung mit Spannung erwartet worden.

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Lambrecht sagte, es sei nicht neu, dass es bei Außenpolitik und Auslandseinsätzen große Unterschiede zwischen SPD und Linkspartei gebe. Der Gysi-Termin könnte später vielleicht noch stattfinden: »Wenn die Netzwerker wieder mit ihm sprechen wollen, müssen sie ihn wieder reinholen.«