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Sodexo will Brechdurchfall-Patienten entschädigen

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Labor im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock. Foto: Jens Büttner Foto: dpa

Berlin (dpa) - Nach dem massenhaften Brechdurchfall in Ostdeutschland will der Caterer Sodexo die Erkrankten entschädigen. Das kündigte das Unternehmen mit Sitz in Rüsselsheim am Freitagabend an, ohne weitere Details zu nennen.


Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass wahrscheinlich tiefgefrorene Erdbeeren die Erkrankungswelle in Ostdeutschland mit mehr als 11 000 Betroffenen ausgelöst hat. Ein Großhändler habe sie tiefgekühlt an Großküchen der Firma Sodexo und zwei weitere Anbieter von Kantinenessen geliefert.

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»Wir sind über diesen Sachverhalt bestürzt. Wir entschuldigen uns in aller Form bei den betroffenen Kindern und Familien und hoffen, dass es allen Kindern inzwischen wieder gut geht«, teilte Sodexo mit. Nach Bekanntwerden der Epidemie vor einer Woche hatte der Caterer die Verantwortung noch vehement zurückgewiesen.

Bereits nach Bekanntwerden der ersten Erkrankungen habe es bei firmeninterne Ermittlungen Indizien gegeben, dass Tiefkühl-Erdbeeren als mögliche Ursache in Betracht kommen, heißt es nun in der schriftlichen Mitteilung des Unternehmens. Diese seien daraufhin vorsorglich und unverzüglich in allen Sodexo-Küchen »gesperrt« worden.

»Wir werden alles technisch und organisatorisch Machbare unmittelbar umsetzen, damit das Eintreten eines vergleichbaren Falles in Zukunft möglichst ausgeschlossen werden kann. Wir werden unsere ohnehin strengen Regularien nochmals kritisch überprüfen«, heißt es weiter.

Sodexo-Mitteilungen

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