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So geht es Papst Benedikt XVI. wirklich – Vatikan äußert sich zu Gerüchten

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Gerüchte um Schlaganfall des emeritierten Surberger Papstes Benedikt XVI.
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Der Vatikan weist Gerüchte über einen Schlaganfall des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zurück. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Rom – Spekulationen über den Gesundheitszustand und einen Schlaganfall des emeritierten Papstes Benedikt XVI. hat der Vatikan zurückgewiesen. Dem 92-Jährigen soll es demnach nicht schlechter gehen.

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„Das sind falsche Gerüchte“, sagte Vatikansprecher Alessandro Gisotti der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf Anfrage. Der gebürtige Bayer lebt seit seinem völlig unerwarteten Rücktritt als Papst im Februar 2013 zurückgezogen in den Vatikanischen Gärten. Erst Anfang Mai war er von der Gemeinde Surberg zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde ernannt worden. Zuletzt hatte auch die Stadt Traunstein Post aus dem Vatikan bekommen.

Seit Montag zirkulieren Gerüchte im Internet und den Medien, wonach Benedikt einen „leichten Schlaganfall“ erlitten haben soll. Verbreitet wurden die Spekulationen unter anderem auf einer dem Papst gewidmetem Facebook-Seite. Zugleich wurde dort zum Gebet für den Ex-Papst aufgerufen.

Wegen seines hohen Alters wird immer wieder gemutmaßt, wie es Benedikt geht. Vertraute betonen stets, dass er geistig wach sei, aber die körperlichen Kräfte nachlassen. „Er spricht wenig, er spricht langsam, aber mit der gleichen Tiefgründigkeit wie immer“, sagte Papst Franziskus kürzlich über seinen Vorgänger. „Denn Benedikts Problem sind die Knie, nicht der Kopf.“

red/dpa