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Seltenes Himmelsphänomen: Leuchtende Nachtwolken

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Ein Blick in den Nachthimmel kann dieser Tage besonders lohnend sein. Nahezu täglich treten nach der Dämmerung sogenannte leuchtende Nachtwolken auf. Dokumentiert wurden nachtleuchtende Wolken erstmals 1885. Inzwischen seien sie häufiger als noch vor 10 bis 20 Jahren zu sehen. 

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Wie bilden sich leuchtende Nachtwolken?

Die Wolkenart bildet sich in einer extrem dünnen Luft bei Temperaturen, die unter minus 120 Grad Celsius liegen müssen, damit der Wasserdampf zu Eiskristallen gefriert. «Das sehen wir dann als Wolke», erklärte Theusner.

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Ein Grund für die vermehrt zu sehenden nachtleuchtenden Wolken könnte nach Ansicht des Meteorologe der in den vergangenen Jahren gestiegene Methangehalt in der Atmosphäre sein. Auch eine vom Klimawandel verursachte Abkühlung der sogenannten Mesosphäre in 85 Kilometern Höhe könne ursächlich sein.

Normale Wolken befinden sich in Deutschland auf einer Höhe von bis zu 12 Kilometern, die leuchtende Wolke dagegen liegt fast an der Grenze zum Weltraum.

Wann sind die Leuchtenden Nachtwolken zu sehen?

Im Freistaat kann man das Phänomen am besten bei einem Blick in den Nordhimmel zwischen 22 und 3 Uhr beobachten.