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Schwere Unwetterschäden in USA

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Tornado verwüstet Mexiko
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Der Wirbelsturm zerstörte rund 750 Gebäude und zahlreiche Fahrzeuge. Foto: Stringer Foto: dpa
Texas unter Wasser
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Auch nördlich von Mexiko hat das Unwetter seine Spuren hinterlassen. Die Regenmassen ließen in Texas Flüsse über die Ufer treten. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Überschwemmte Autobahnen
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Die Flutwelle in Texas traf auch Autofahrer überraschend. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Unwetter in Texas
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Südlich von Austin im US-Bundesstaat Texas haben Unwetter schwere Verwüstungen angerichtet - dem Patriotismus der Einwohner scheint dies wenig auszumachen. Foto: San Antonio Express-News/EPA Foto: dpa
Zerstörte Häuser in Texas
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Im texanischen Martindale begutachtet eine Einwohnerin das von den Unwettern zerstörte Haus von Verwandten. Foto: San Antonio Express-News/EPA Foto: dpa
Tornado in Mexico
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Ein Wirbelsturm wütete im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Coahuila. Das Innenministerium rief den Notstand aus. Foto: Ricardo Romero Foto: dpa
Trümmer nach Wirbelsturm
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Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm sind bereits angelaufen. Foto: Stringer Foto: dpa
Unwetter über Mexiko
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Nach dem Tornado suchen Einwohner von Acuña in den Trümmern ihre Habseligkeiten zusammen. Foto: Stringer Foto: dpa

Saltillo/Houston (dpa) - Menschen in Mexiko und im Süden der USA kämpfen mit den Folgen der schweren Unwetter und Überschwemmungen. Wie der Sender CNN in der Nacht meldete, wurde in Texas ein weiterer Toter geborgen - damit stieg die Zahl der Opfer auf insgesamt 31. Eindringlich appellieren die Behörden an die Bewohner.


Nach wie vor werden US-Medienberichten zufolge etwa ein Dutzend Menschen vermisst. In den USA sind die Bundesstaaten Texas und Oklahoma besonders betroffen. In Houston, der viertgrößten Stadt der USA, standen Straßen unter Wasser, Autos wurden weggespült. Unter den Toten seien viele Autofahrer, die sich leichtsinnig in Gefahr begeben hätten, sagte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Er rief die Autofahrer auf: »Fahren Sie nicht in an steigende Flüsse. Ihre Kraft ist unglaublich.« Teilweise seien Flüsse im »Tsunami-Stil« angeschwollen.

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Das amerikanische Fernsehen zeigte aus Texas und Oklahoma Bilder der Zerstörung. Mit am stärksten ist die Region Wimberley in Texas betroffen, allein dort wurden 400 Gebäude von den Fluten zerstört, rund 1000 beschädigt. Die Behörden erklärten Teile von Texas und Oklahoma zu Katastrophengebieten. Südlich der texanischen Großstadt Austin spülten die Wassermassen ein Ferienhaus mit zwölf Menschen mit hinweg - das Haus prallte laut Polizei später gegen eine Brücke.

Im nordmexikanischen Ciudad Acuña setzten die Einsatzkräfte die Aufräumarbeiten fort. Mit Baggern, Kränen und Lastwagen räumten sie Schutt beiseite. Am Montag war ein Tornado durch die Stadt im Bundesstaat Coahuila an der Grenze zu den USA gezogen und hatte ganze Straßenzüge verwüstet. Rund 750 Häuser wurden beschädigt.

In Mexiko, wo 14 Todesopfer gemeldet wurden, scheint das Schlimmste vorüber. Über 200 Menschen wurden verletzt. Präsident Enrique Peña Nieto inspizierte am Dienstag die Aufräumarbeiten. »Ich habe mit den Anwohnern gesprochen und ihnen versprochen, dass wir die Normalität in ihrem Viertel wieder herstellen«, sagte der Staatschef.

Ciudad Acuñas Bürgermeister Lenin Pérez auf Twitter

Präsident Enrique Peña Nieto auf Twitter

Gouverneur Rubén Moreira auf Twitter

Bericht La Jornada

New York Times

USA Today

Sturmwarnungen des US-Wetterdiensts

CNN

Houston Chronicle

City of Houston