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Schweizer Polizist soll im NSU-Prozess aussagen

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"Ceska 83"
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Schweizer Kriminalpolizisten sollen als Zeugen dazu beitragen, die immer noch ungelösten Rätsel um die wichtigste Mordwaffe des NSU-Trios aufzuklären. Foto: Franziska Kraufmann Foto: dpa

München (dpa) - Das Oberlandesgericht (OLG) München setzt heute im NSU-Prozess die Zeugenbefragung eines Schweizer Polizisten fort. Er hatte gegen einen mutmaßlichen Schweizer Mittelsmann ermittelt.


Dieser soll daran beteiligt gewesen sein, die NSU-Mordwaffe vom Typ «Ceska» nach Deutschland zu schleusen. Der mutmaßliche Mittelsmann hat allerdings bestritten, etwas damit zu tun zu haben. Mit der Pistole waren neun der zehn Morde der Terrorzelle «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU) verübt worden.

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Pressemitteilung zur Anklageerhebung im NSU-Prozess

Terminliste NSU-Prozess