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Schröder: Länder und Kommunen beim Kita-Ausbau erfolgreich

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Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz
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Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige ist in Kraft getreten. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Anstrengungen der Länder und Kommunen beim Kita-Ausbau hervorgehoben. »Deutschland hat bei dem Thema Kinderbetreuung lange anderen Ländern hinterher gehinkt, aber nun in einem echten Kraftakt ganz enorm zugelegt«.


«Es ist ein ganz besonders wichtiger Tag für die Familien und die Politik in Deutschland«, sagte sie beim Besuch einer deutsch-türkischen Kindertagesstätte in Hamburg.

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Am heutigen Donnerstag ist der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder im Alter von ein und zwei Jahren in Kraft getreten. Schröder hob hervor, dass der Bund den Kita-Ausbau mit 5,4 Milliarden Euro unterstützt habe und sich ab 2014 jährlich mit 845 Millionen Euro an Personal- und Betriebskosten beteiligen werde. «Denn das Thema endet nicht mit dem Bedarf, sondern auch die Qualität muss weiter gesteigert werden», sagte die CDU-Politikerin mit Blick auf die Diskussion über den Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen.

Ebenfalls am heute wird das Betreuungsgeld für Eltern eingeführt, die ihre Kleinkinder privat betreuen. Schröder wies Kritik daran zurück. »Ab heute haben Eltern kleiner Kinder ein Wahlrecht, eine Sachleistung oder eine Barleistung in Anspruch zu nehmen.« Der Staat dürfe sich nicht einmischen, welche Art der Betreuung Eltern für ihre Kinder in Anspruch nehmen wollten. Daher sei das Betreuungsgeld eine »ganz freiheitliche Idee«.

Familienministerium zur Kitabetreuung

Fragen und Antworten zum Betreuungsgeld

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