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Schlammlawine in Afghanistan reißt hunderte Menschen in den Tod

Kundus (dpa) - Im Norden Afghanistans hat eine Schlammlawine hunderte Menschen in den Tod gerissen und weite Teile eines Dorfes verwüstet. Die Vereinten Nationen gingen am Abend von 350 Toten aus. Die Provinzregierung von Badachschan hatte befürchtet, dass bis zu 2100 Menschen getötet worden sein könnten. Laut UN wurden 120 der insgesamt 700 Häuser in dem betroffenen Dorf zerstört. 580 Familien drohten von möglichen weiteren Schlammlawinen mitgerissen zu werden. Die Erdmassen rissen auch eine Hochzeitsgesellschaft mit sich.

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