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Russland protestiert bei US-Botschafter gegen Spionage

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Nächtlicher Zugriff
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Nächtlicher Zugriff im Südwesten Moskaus: Ein FSB-Mitarbeiter überwältigt den Amerikaner. Foto: FSB Foto: dpa
Beweismaterial
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Der englischsprachige Staatsfernsehsender Russia Today veröffentlichte angebliche Fotos des Beweismaterials. Zu sehen sind unter anderem Perücken und Sonnenbrillen. Foto: FSB Foto: dpa
Brief
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In einem Schreiben werde einem Überläufer eine Million US-Dollar Jahresgehalt geboten. «Danke, dass Sie dies lesen. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit in naher Zukunft. Ihre Freunde», heißt es in dem fotografierten Brief. Foto: FSB Foto: dpa
Geldbündel
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Bündel mit 500-Euro-Scheinen, die der Beschuldigte bei sich gehabt haben soll. Foto: FSB Foto: dpa
US-Botschafter Michael McFaul
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Das russische Außenministerium hat den US-Botschafter Michael McFaul einbestellt. Foto: Sergei Chirikov Foto: dpa
US-Botschaft in Moskau
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US-Botschaft in Moskau: Hier soll sich der angebliche CIA-Agent derzeit aufhalten. Foto: Sergei Ilnitsky Foto: dpa
Angeblicher US-Agent in Moskau verhaftet
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Das Foto des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB zeigt den unter Spionageverdacht verhafteten US-Diplomaten. Foto: FSB Foto: dpa
Russische Agentin Chapman
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Im bislang spektakulärsten Fall war 2010 ein russischer Spionagering um die als «Agentin 90-60-90» bekanntgewordene Anna Chapman (l.) aufgeflogen. Foto: Maxim Shipenkow/Archiv Foto: dpa

Moskau (dpa) - Nach der Enttarnung eines mutmaßlichen amerikanischen Spions hat Russland offiziell bei US-Botschafter Michael McFaul gegen die Agententätigkeit der CIA protestiert. Vizeaußenminister Sergej Rjabkow erklärte bei einem Treffen mit McFaul den beschuldigten Botschaftsmitarbeiter zur unerwünschten Person.


Unter dem Deckmantel eines Diplomaten soll der Verdächtige Ryan Fogle versucht haben, einen russischen Geheimdienstmitarbeiter anzuwerben. Das teilte das Ministerium auf seiner Internetseite mit. Der Diplomat muss das Land umgehend verlassen.

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Im Auftrag des US-Geheimdienstes CIA hatte es Fogle auf einen Experten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB für Terror im Konfliktgebiet Nordkaukasus abgesehen, wie die Moskauer Zeitung »Kommersant« berichtete.

Der Anwerbeversuch sei eine Reaktion auf den Terroranschlag auf den Marathon in Boston im April. Im Nordkaukasus leben die Eltern der Terrorverdächtigen Tamerlan und Dschochar Zarnajew. Den US-Polizeieinsatz gegen die Brüder hatte nur Dschochar überlebt.

Kremlchef Wladimir Putin ließ die US-Agententätigkeit in Russland über seinen Sprecher Dmitri Peskow verurteilen. »Das ist kein Beitrag im weiteren Prozess einer Festigung des gegenseitigen Vertrauens zwischen Russland und den USA«, sagte Peskow der Agentur Itar-Tass.

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