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Präsident Mursi stellt sich als Opfer von Konterrevolutionären dar

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Kairo (dpa) - Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hat mit einer Ansprache an das Volk versucht, eine auf ihn zurollende Welle von Protesten zu stoppen. Mursi behauptete, die für kommenden Sonntag geplanten Demonstrationen würden von korrupten Ex-Funktionären des 2011 gestürzten Regimes von Husni Mubarak gesteuert. «Jede Revolution hat Feinde», sagte der erste Islamist an der Spitze des ägyptischen Staates. Oppositionelle wollen am Sonntag - dem ersten Jahrestag seiner Amtseinführung - Mursis Rücktritt und Neuwahlen fordern.

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