weather-image

Politiker von CDU und SPD fordern Burka-Verbot

0.0
0.0
Burka
Bildtext einblenden
Eine Burka verschleiert den ganzen Körper und lässt nur die Augen frei. Foto: Boris Roessler Foto: dpa
Burka
Bildtext einblenden
Eine Frau in einer Burka geht über den Odeonsplatz in München. Foto: Frank Leonhardt/Archiv Foto: dpa
Salafistenkundgebung
Bildtext einblenden
Vollverschleierte Frauen auf einer Kundgebung eines Salafistenpredigers in Offenbach am Main (Archiv). Foto: Boris Roessler Foto: dpa
Julia Klöckner
Bildtext einblenden
Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner spricht auf dem Landesparteitag in Mainz. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Julia Klöckner
Bildtext einblenden
«Die Burka-Vollverschleierung steht für mich nicht für religiöse Vielfalt, sondern für ein abwertendes Frauenbild», so Klöckner. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Vollverschleiert in München
Bildtext einblenden
In mehreren Ländern ist das Kleidungsstück in der Öffentlichkeit verboten. Foto: Frank Leonhardt Foto: dpa

Berlin (dpa) - Politiker von CDU und SPD haben sich für ein Burka-Verbot in der Öffentlichkeit ausgesprochen.


CDU-Vize Julia Klöckner sagte der »Rheinischen Post« (Montag) zur Begründung: »Die Burka-Vollverschleierung steht für mich nicht für religiöse Vielfalt, sondern für ein abwertendes Frauenbild.« Das Grundgesetz bestehe darauf, dass Frauen und Männer gleich viel wert seien. Außerdem gehöre es zu einer offenen Gesellschaft, jemandem offen ins Gesicht schauen zu können.

Anzeige

Der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Axel Schäfer, der sich schon früher dafür ausgesprochen hatte, argumentierte in der »Hamburger Morgenpost« (Dienstag) ähnlich. Eine Burka gehöre auch »nicht zu unserer Kultur«.

Eine Burka verschleiert bei muslimischen Frauen den ganzen Körper und lässt nur die Augen frei - teilweise werden auch sie hinter einem Gitternetz verborgen. In Frankreich, Belgien und der Schweiz ist das Kleidungsstück in der Öffentlichkeit verboten. In Deutschland hatte zuletzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ein Verbot gefordert.