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Opposition in Mazedonien boykottiert neu gewähltes Parlament

Skopje (dpa) - Wegen angeblicher massiver Manipulationen der Parlamentswahl in Mazedonien am vergangenen Sonntag boykottiert die unterlegene Opposition die neue Volksvertretung. Das beschloss die Spitze der oppositionellen Sozialdemokraten in Skopje. Die Partei werde wegen groß angelegter Manipulationen ihre 34 Parlamentssitze nicht einnehmen, hieß es nach der Sitzung. Die Partei des nationalkonservativen Regierungschefs Nikola Gruevski hatte die absolute Mehrheit knapp verfehlt. Sie will dennoch eine Regierung bilden, weil nach ihrer Einschätzung die Wahl fair verlaufen ist.

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