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Obama nennt Beziehung zu Putin «nicht eisig»

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Barack Obama
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US-Präsident Barack Obama findet für Wladimir Putin fast ein paar warme Worte. Foto: Jeff Kowalsky Foto: dpa

Washington (dpa) - US-Präsident Obama findet seine Beziehung zu seinem russischen Amtskollegen Putin entgegen Medienbeschreibungen «nicht eisig». In einem Interview des Senders NBC beschrieb Obama Putins Auftreten als «harter Kerl» als eine Art Masche, die auf das heimische Publikum abziele.


NBC strahlte das Interview am Freitagabend (Ortszeit) zusammen mit einer Aufzeichnung der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi aus. Er würde seine Beziehung zu Putin nicht als eisig bezeichnen, sagte Obama. «Tatsache ist, dass es viel Austausch gibt, wenn wir uns treffen, eine überraschende Menge an Humor, von Geben und Nehmen.» Putin habe ihn immer mit höchstem Respekt behandelt.

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«Er hat einen öffentlichen Stil, sich während gemeinsamer Interviews gern zurückzulehnen und ein bisschen gelangweilt zu erscheinen», fuhr Obama fort. Er glaube, dass dadurch «einige dieser Eindrücke» entstünden. «Ich habe das Gefühl, dass das Teil seiner auf daheim ausgerichteten politischen Masche ist, als harter Kerl auszusehen», sagte der Präsident. «US-Politiker haben einen anderen Stil. Wir neigen dazu, manchmal zu lächeln.»