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Obama besucht Tornado-Gebiet

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Moore, Oklahoma
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Der Tornado hat in Oklahoma eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Foto: Erik S. Lesser Foto: dpa

Washington (dpa) - Knapp eine Woche nach dem schweren Tornado in Oklahoma besucht US-Präsident Barack Obama das Katastrophengebiet.


Nachdem er bereits zuvor Bundeshilfen für den Wiederaufbau zugesagt hatte, wollte sich Obama dem Weißen Haus zufolge am Sonntag selbst davon überzeugen, dass alles Nötige getan wird.

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Der Präsident werde außerdem mit Opfer-Familien zusammentreffen und die Gelegenheit nutzen, sich bei den Rettungsteams zu bedanken, hieß es weiter. Er wolle bekräftigen, dass die Katastrophenopfer auf dem langen Weg zurück zur Normalität bei jedem Schritt von der gesamten Nation begleitet würden.   

Für Sonntagabend (Ortszeit) war in einer Kirche in Moore ein Gedenkgottesdienst geplant - nach Obamas Rückkehr nach Washington. Die Gebetsfeier sei für die Öffentlichkeit gedacht, jeder sei eingeladen, sagte Gouverneurin Mary Fallin.

Bei dem Tornado der höchsten Kategorie waren am vergangenen Montag in Moore, einem Vorort von Oklahoma City, mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, darunter 10 Kinder. Bis zu 13 000 Häuser wurden zerstört. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt. Der Sachschaden beträgt bis zu zwei Milliarden Dollar (gut 1,5 Milliarden Euro).

Während in Moore die ersten Opfer zu Grabe getragen wurden, reißt die Welle der Hilfsbereitschaft für die betroffenen Einwohner nicht ab. So soll es am Mittwoch (Ortszeit) in Oklahoma City ein Benefizkonzert geben. Gastgeber ist der Countrysänger Blake Shelton, der selbst aus Oklahoma stammt. Angesagt haben sich unter anderem Vince Gill, Reba McEntire und Miranda Lambert.

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