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NSU-Nebenkläger-Anwälte: Bericht drückt sich um Behörden-Rassismus


       Berlin (dpa) - Die Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess haben den Abschlussbericht des Bundestag-Untersuchungsausschusses zur Neonazi-Mordserie kritisiert. Es sei ausgeblendet worden, dass es in den Sicherheitsbehörden einen «institutionellen Rassismus» gebe, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von 17 Juristen, die Angehörige der NSU-Opfer vertreten. Die Nebenkläger-Anwälte legten einen Katalog mit zehn Forderungen vor, die als Lehre aus den Morden gezogen werden müssten. So sollte der Untersuchungsausschuss nach der Wahl seine Arbeit fortsetzen.

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