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Nowitschok: «NZZ»: Russland belastet sich selbst

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Wladimir Putin
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Russlands Präsident Putin. Foto: Alexei Druzhinin/POOL SPUTNIK KREMLIN/AP Foto: dpa

Zürich - Die «Neue Zürcher Zeitung» beschäftigt sich am Donnerstag mit dem Verhältnis Russlands zur Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW):


«Es braucht eine internationale Organisation wie sie, die mit beharrlicher Ermittlungsarbeit und hoher Fachkenntnis auf das Ziel einer chemiewaffenfreien Welt hinwirkt. Umso abstossender ist die derzeitige Desinformationskampagne der russischen Regierung, die mit allen Hebeln versucht, die Glaubwürdigkeit der OPCW in den Schmutz zu ziehen.(...) 

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Was steckt hinter den ständigen Ablenkungsmanövern aus Moskau, der Verbreitung von Unwahrheiten und der mutwilligen Schädigung der Autorität einer Organisation wie der OPCW? Ein solches Verhalten passt jedenfalls nicht zu einem Land, das sich danach sehnt, als globale Führungsmacht ernst genommen zu werden.

Es wirkt vielmehr wie die zynische Reaktion eines Staates, der auf frischer Tat ertappt wurde und die Ermittlung der Wahrheit nun nach Kräften behindern möchte. Die Herkunft des Nowitschok-Giftes ist weiterhin unbewiesen, aber mit seinem Verhalten belastet sich Russland selbst am meisten.»

dpa

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