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Neue Runde der Syrien-Friedensgespräche bei UN in Genf

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Syrien- Friedensgespräche
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UN-Vermittler Staffan de Mistura spricht in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi Foto: dpa

In Syrien ist seit sechs Jahren Bürgerkrieg. In Genf gibt es nun einen neuen Anlauf für Friedensgespräche. Die Gräben zwischen den Kriegsparteien sind tief.


Genf (dpa) - Nach mehreren erfolglosen Versuchen gehen die Syrien-Friedensgespräche in Genf in eine neue Runde. Fernziel ist nach sechs Jahren Bürgerkrieg mit mehr als 400 000 Toten eine Friedenslösung.

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Allerdings begegnen sich Vertreter der syrischen Regierung und der Oppositionskräfte nach wie vor mit tiefem Misstrauen. Bislang haben beiden Seiten immer nur separat mit UN-Vermittler Staffan de Mistura gesprochen. Die Opposition beharrt auf einer Entmachtung von Präsident Baschar al-Assad, die Regierung betrachtet die Opposition als Unterstützer von Terroristen.

De Mistura wertet die kürzlich beschlossene Einrichtung von vier Schutzzonen in Syrien als positives Zeichen. Das könne die Voraussetzungen für eine Friedenslösung schaffen, sagte er vor den Gesprächen in Genf. Die Schutzzonen dürften in jeden Fall nur eine Interimslösung sein, keine vorweggenommene Teilung des Landes.

de Mistura-Statement 11. Mai 2017