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Nach dem Pfingstunwetter rollen wieder Züge durchs Ruhrgebiet

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Bundeswehr beseitigt Sturmschäden
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Die Lage im Bahnverkehr in NRW normalisiert sich wieder. Die Bundeswehr verlängerte allerdings ihren Einsatz bei der Beseitigung von Sturmschäden in Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa

Düsseldorf (dpa) - Eine Woche nach dem schweren Pfingstunwetter beginnt sich die Lage im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen zu normalisieren. Im Ruhrgebiet ist die Hauptstrecke zwischen Dortmund und Duisburg seit Sonntag wieder für den Fern- und Regionalverkehr freigegeben.


Die Bundeswehr verlängerte unterdessen ihren Einsatz bei der Beseitigung von Sturmschäden in Düsseldorf bis Dienstagabend. An den wegen Sturmschäden zeitweise geschlossenen Schulen in Nordrhein-Westfalen soll der Unterricht am Montag fast überall wieder normal laufen.

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Die Bahn konnte nach tagelangen Aufräum- und Reparaturarbeiten die wichtige Ost-West-Hauptstrecke durch das Ruhrgebiet wieder freigegeben. Bis auf den IC 35 fährt der Fernverkehr wieder auf dem regulären Weg durch das Ruhrgebiet, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Die Züge des für Pendler wichtigen NRW-Express RE 1 verkehren wieder durchgängig zwischen Aachen und Hamm. Damit werden auch die Hauptbahnhöfe von Essen und Bochum wieder angefahren, die seit vergangenen Montag tagelang vom Zugverkehr abgeschnitten waren.

Am Montag will Bahnchef Rüdiger Grube an einer besonders schwer betroffenen S-Bahn-Linie in Ratingen über den Stand der Aufräumarbeiten informieren. Denn trotz der Fortschritte im Ruhrgebiet gibt es weiter große Lücken im Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt waren in der Rhein-Ruhr-Region wegen umgestürzter Bäume rund 1500 Kilometer des Gleisnetzes beschädigt worden.