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Missbrauchsbeauftragter kritisiert Bund und Länder: «Frustrierend»

Berlin (dpa) - Der Missbrauchsbeauftragte der Regierung hat Versäumnisse von Bund und Ländern im Umgang mit den Opfern sexueller Gewalt angeprangert. Von den teilweise seit Jahren versprochenen Hilfsangeboten und Gesetzesinitiativen sei bei den Betroffenen bisher fast nichts angekommen. Das sagte der unabhängige Beauftragte der Regierung, Johannes-Wilhelm Rörig, dem «Spiegel». Das sei frustrierend. Er warf Familienministerin Kristina Schröder vor, in den Verhandlungen mit den Ländern über Gelder für einen Hilfsfonds bis heute nichts erreicht zu haben. Das Ministerium wies das zurück.

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