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Ministerium: Taliban haben elf Wählern Finger abgeschnitten

Kabul (dpa) - Nach der Stichwahl in Afghanistan haben Taliban-Kämpfer laut Innenministerium elf Wählern deren mit Tinte markierten Finger abgeschnitten. Die Opfer seien in der westafghanischen Provinz Herat ins Krankenhaus gebracht worden. Bei Wahlen in Afghanistan wird ein Zeigefinger des Wählers mit nicht abwaschbarer Tinte markiert, um eine mehrfache Stimmabgabe zu verhindern. Damit wird allerdings auch für die Taliban ersichtlich, wer deren Aufruf zum Wahlboykott missachtet hat. Die Taliban hatten Afghanen mit dem Tode bedroht, sollten sie wählen gehen.

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