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Mehr als 170 Erdbebentote auf Philippinen

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Trauer um Opfer
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Trauer in Loon, Provinz Bohol. Wegen zahlreicher Nachbeben leben tausende Menschen dort unter freiem Himmel. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Warten auf Hilfe
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Geschützt von Regenschirmen warten Erdbebenopfer in der schwer getroffenen Stadt Sagbayan auf die Zuteilung von Essensrationen. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Behelfs-Brücke
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Arbeiter haben in Cortes über eine eingestürzte Brücke eine Behelfskonstruktion aus Bambus gebaut. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Zerstörte Straße
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Menschen laufen über eine zerstörte Straße in Getafe. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Katastrophen-Tourismus
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Katastrophen-Tourismus: Junge Frauen posieren vor den in der Gegend berühmten «Cocolate Hills», die beim Erdbeben beschädigt wurden, für ein Foto. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Schutz vorm Regen
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Menschen schützen sich mit einer Blechplatte vor dem Regen. Wegen zahlreicher Nachbeben leben tausende Menschen unter freiem Himmel. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa
Hilfsgüter
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Soldaten verladen Hilfsgüter für die Erdbebenopfer. Foto: Francis R. Malasig Foto: dpa
«Christus, der König»
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Die Statue «Christus, der König» ragt aus dem Schutt einer eingestürzten Kirche in Maribojoc. Foto: Dennis M. Sabangan Foto: dpa

Manila (dpa) - Nach dem Erdbeben auf den Philippinen haben Bergungsmannschaften weitere Leichen aus den Trümmern geborgen. Bei dem schwersten Erdbeben seit 23 Jahren kamen damit mindestens 171 Menschen ums Leben, wie das Büro für Katastrophenschutz berichtete.


Mindestens 20 Menschen werden noch vermisst. Eine Herausforderung blieb die Versorgung der Überlebenden. Straßen sind nach Erdrutschen teilweise noch nicht wieder passierbar. »Wir haben unsere letzten Reisvorräte verteilt«, berichtete Bürgermeister Jose Pahang aus der Ortschaft Antequera auf der Insel Bohol. Dort waren 13 Menschen ums Leben gekommen. »Unsere Vorräte an Dosengemüse, Medikamenten und Wasser gehen auch zur Neige.« Die Straßen in seine Region seien noch blockiert.

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Der preisgekrönte Kinderchor von Loboc sang am Freitag vor den Ruinen der historischen San-Pedro-Kirche. »Wir dürfen die Hoffnung nie verlieren«, sagte Carmel Mae Inzon, die in dem Chor singt. »Unsere Proben sind zwar abgesagt, aber wir machen weiter, und wollen wie geplant an einem Wettbewerb im Dezember in Vietnam teilnehmen.«

Die Katastrophenbehörde zog eine erste Bilanz: Bei dem Beben der Stärke 7,2 wurden am Dienstag auf der Insel Bohol und Nachbarinseln 640 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila 34 000 Häuser zerstört. Sie schätzte die Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken auf 563 Millionen Pesos (9,5 Millionen Euro).

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