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Machtwechsel in Georgien: Saakaschwili gesteht Niederlage ein

Tiflis (dpa) - Historische Wahl: Erstmals erlebt die Südkaukasusrepublik Georgien einen demokratischen Machtwechsel. Präsident Michail Saakaschwili räumte nach der hartumkämpften Parlamentswahl die Niederlage seiner Partei ein. Die von ihm geführte Vereinte Nationale Bewegung gehe in die Opposition, sagte er in einer Fernsehansprache an die Nation. Er sei bereit, mit dem siegreichen Bündnis Georgischer Traum des Milliardärs Bidsina Iwanischwili zusammenzuarbeiten. Damit ist das Machtmonopol des Präsidenten neun Jahre nach der unblutigen Rosenrevolution von 2003 gebrochen.

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