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Machtkampf in Ägypten spitzt sich zu

Kairo (dpa) - Offener Machtkampf in Ägypten: Nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi liefern sich Anhänger und Gegner des Islamisten blutige Straßenschlachten mit vielen Toten und Verletzten. Bei den Massenprotesten nach den Freitagsgebeten starben nach Angaben des staatlichen Ambulanzdienstes mindestens 36 Menschen - davon 16 durch Schüsse. Mehr als 1100 weitere wurden verletzt. Im Norden des Sinai entglitt den Behörden die Kontrolle. Hunderte Islamisten stürmten in der Nacht den Sitz des Gouverneurs in Al-Arisch.

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