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Libyens gewählte Führung kann sich kaum durchsetzen

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Libyens Premier Zidan
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Libyens Premier Ali Zidan schafft es nicht, die Anarchie in staatlichen Einrichtungen zu bekämpfen. Foto: Sabri Elmhedwi/Archiv Foto: dpa

Tripolis/Istanbul (dpa) - Die libysche Regierung schafft es nicht, die Anarchie in staatlichen Einrichtungen zu bekämpfen. Am Montag verhinderte eine Gruppe bewaffneter Männer am internationalen Flughafen Tripolis den Start und die Landung mehrerer Flugzeuge.


Die libysche Nachrichtenagentur Al-Tadhamun meldete, zwei Maschinen der Fluggesellschaft Al-Buraq hätten nicht abheben können. Eine Al-Afriqiyah-Maschine habe auf dem früheren Militärflughafen Mitiga landen müssen. Unter den Bewaffneten seien auch Angehörige der Brigade gewesen, die den Auftrag hat, den Flughafen zu bewachen.

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Auch die staatliche libysche Öl-Gesellschaft hat seit Wochen Produktionsausfälle wegen Fabrikbesetzungen und Protesten bewaffneter Bürger. «Die Öl-Arbeiter sind total gegen diese dummen Aktionen, die zu der Schließung mehrerer Öl-Felder geführt haben», sagte ein Angehöriger der Öl-Arbeiter-Gewerkschaft der Zeitung «Libya Herald». Die Besetzer verfolgten ihre persönlichen Interessen und ignorierten die Interessen der Gesamtbevölkerung, die auf die Einnahmen aus dem Öl-Geschäft angewiesen sei.

Libya Herald, Englisch

Al-Tadhamun, Arabisch