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Kundus-Opfer wollen Schadenersatz von der Bundesregierung

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Bonn (dpa) - Dreieinhalb Jahre nach dem von einem Bundeswehroberst angeordneten Luftangriff nahe Kundus in Afghanistan beginnt heute in Bonn ein erster Schadenersatzprozess. Hinterbliebene afghanischer Zivilopfer aus zwei Familien wollen von der Bundesrepublik finanzielle Entschädigung. Sie werfen dem damaligen deutschen Kommandeur eine grob fahrlässige Amtspflichtverletzung vor. Die Bundesregierung hat angekündigt, sie werde eine Abweisung der Klagen vor dem Landgericht beantragen. Das Verteidigungsministerium hat an betroffene Familien bereits insgesamt rund 350 000 Euro gezahlt.

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