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Krawalle bei Mai-Demonstrationen in Berlin und Hamburg

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Eingeschlagene Scheiben
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Teilnehmer der Revolutionären 1. Mai-Demonstration treten in Berlin die Schaufenster einer Sparkassenfiliale ein. Foto: Florian Schuh Foto: dpa
Demonstrationszug
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Teilnehmer der Revolutionären 1. Mai-Demonstration protestieren in Berlin. Foto: Florian Schuh Foto: dpa
Polizeipräsenz
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Polizisten begleiten die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Berlin. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa
Steinwurf
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Ein Demonstrant wirft in Berlin einen Stein auf Polizeifahrzeuge, die vor einer Tankstelle postiert sind. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Hans-Christian Ströbele
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Der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) sieht sich die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration aus der Distanz an. Foto: Florian Schuh Foto: dpa
Auf dem Dach
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Während unten der Pulk der «revolutionären» Demonstranten vorbeiläuft, stehen zwei Männer mit bengalischen Feuern und Flugblättern auf einem Hausdach in Berlin-Kreuzberg. Foto: Hannibal Hanschke Foto: dpa
Beschädigtes Auto
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Bei einem am Straßenrand geparkten Auto ist die Rückscheibe eingeschlagen worden. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Beobachter
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Ein Polizist mit Kurzhaarschnitt beobachtet die Teilnehmer der Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg. Foto: Hannibal Hanschke Foto: dpa
NPD-Anhänger
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Anhänger der NPD sind vor dem Lokal «Zum Henker» in Berlin-Schöneweide aufmarschiert, das als Treffpunkt von Rechtsextremen gilt. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa
Protest
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Mehrere tausend Gegendemonstranten protestieren im Berliner Stadtteil Schöneweide gegen den NPD-Aufmarsch. Foto: Ole Spata Foto: dpa
«Schöneweide nazifrei»
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«Schöneweide nazifrei» steht auf einem Schild der Demonstranten. Der Stadtteil im südosten von Berlin gilt als Hochburg der rechten Szene. Foto: Florian Schuh Foto: dpa
Henkel und Kandt
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Auch Berlins Innensenator Frank Henkel (l) und Polizeipräsident Klaus Kandt sind nach Berlin-Schöneweide gekommen. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa
Protest gegen NPD-Aufmarsch
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Demonstranten protestieren im Berliner Stadtteil Schöneweide gegen einen Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD. Foto: Florian Schuh Foto: dpa
Angekettet
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Aktivisten haben sich an eine Betonpyramide angekettet. Sie wollen einen Aufmarsch der NPD blockieren. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa

Berlin/Hamburg (dpa) - Bei sogenannten Revolutionären 1.-Mai-Demonstrationen ist es in Berlin und Hamburg auch in diesem Jahr wieder zu Krawallen gekommen. In beiden Städten wurden Polizisten am Mittwochabend mit Steinen, Flaschen oder Böllern angegriffen.


In Berlin waren die Ausschreitungen aber weit weniger heftig als in vergangenen Jahren. Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele sagte nach dem Ende des Protestzuges linker und linksradikaler Demonstranten: »Die Deeskalationsstrategie der Polizei hat einwandfrei funktioniert.« In Hamburg gingen die Sicherheitskräfte dagegen mit Wasserwerfern gegen die Randalierer vor.

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In der Hauptstadt beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Abend etwa 9000 Demonstranten an dem Protestmarsch linker Gruppen, der von Kreuzberg aus in Richtung Regierungsviertel führte. Einige Teilnehmer waren vermummt, etwa 200 liefen im sogenannten schwarzen Block.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit flogen Steine und Flaschen gegen Polizisten und Einsatzfahrzeuge. Die Scheiben einer Sparkassenfiliale wurden eingeworfen, mehrere Autos demoliert. Augenzeugen berichteten von verletzten Passanten. Es gab mindestens eine Festnahme. Genaue Zahlen will die Polizei am diesem Donnerstag mitteilen.

In Hamburg zogen am Abend rund 1400 Teilnehmer begleitet von einem dichten Polizeispalier durch die Stadt. Am Rande des Protestzuges seien Beamte gezielt mit Böllern beworfen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Einige Polizisten wurden verletzt.

Als die Polizei Wasserwerfer einsetzte und auch mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Randalierer vorging, lösten die Veranstalter die Demonstration vorzeitig auf. Die Beamten nahmen zunächst acht Menschen fest. Insgesamt waren in Berlin 7000 Beamte, in Hamburg 1600 Beamte im Einsatz.

In der Hauptstadt hatte es schon im Laufe des Tages kleinere Zwischenfälle bei Protesten gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD im Stadtteil Schöneweide gegeben, einer Hochburg der rechten Szene. Dort ging die Polizei mit einem Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Steinewerfer aus dem linken Spektrum vor. Die Polizei sprach von rund 480 Anhängern der NPD und etwa 2000 Gegendemonstranten. Das Bündnis »1. Mai-Nazifrei« sprach von 5000 Teilnehmern.