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Kontaktbeschränkungen in Bayern erneut verlängert – bis 2. August

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Staatsanwaltschaft Traunstein mit Erfolg: Täter und Hintermänner nach Millionenbetrug mit Schutzmasken festgenommen
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Foto: Rene Traut/dpa

Die Corona-Beschränkungen und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie werden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Während Bayern die Kontaktbeschränkungen bis zum 2. August verlängert, gibt es im Norden Deutschlands mittlerweile weit mehr Lockerungen.


Der Freistaat verlängert die Kontaktbeschränkungen, die am 19. Juli ausgelaufen werden, bis zum 2. August. Die Regelungen gelten somit noch den gesamten Juli. Die Staatsregierung wird dann nochmals prüfen, ob die Beschränkungen wieder verlängert werden.

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Die Lockerungen der einzelnen Bundesländer erfolgen grundsätzlich unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Außerdem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht im Handel und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie im Nahverkehr.

Die aktuellen Bestimmungen in Bayern:

Im öffentlichen Raum dürfen sich wieder Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. In privaten Räumen und Gärten gibt es keine strikte zahlenmäßige Beschränkung mehr, allerdings soll dort die Personenzahl so begrenzt werden, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Auch für die letzten Schüler im Freistaat gibt es inzwischen wieder Präsenzunterricht an den Schulen. Alle Kinder dürfen zurück in Kindergärten und Krippen.

Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen dürfen stattfinden mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien. Und: Die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten. Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen – das heißt bei zugewiesenen Plätzen bis zu 400 Gäste im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200 beziehungsweise 100 Menschen. Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme werden im Freien unter Auflagen erlaubt.

Zum Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten haben sich Bund und Länder am 26. Juni auf eine gemeinsame Linie verständigt. Danach dürfen Reisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen nur dann in einem Hotel aufgenommen werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie nicht infiziert sind. Der Test darf bei der Anreise nicht länger als zwei Tage zurückliegen. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen in Bayern seit einigen Wochen wieder öffnen, ebenso Wellnessbereiche, die etwas später hinzukamen.

Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden. Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten.

red/dpa

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