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Klaus Ritter: »Will weiterhin Verantwortung übernehmen«

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Klaus Ritter

Zur Person: Klaus Ritter (Freie Wähler) ist seit sechs Jahren Bürgermeister in Traunreut – und möchte es auch künftig bleiben. Der 64-Jährige war früher selbstständiger Augenoptikermeister und ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen (30 und 33).


Warum wollen Sie Bürgermeister bleiben?

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Das Amt des Bürgermeisters ist eine äußerst ehrenvolle, interessante und wichtige Aufgabe. Hier kann man gestalten. Etwas voranbringen. Gemeinsam mit dem Stadtrat. Zum Beispiel: Wohngebiete schaffen, Straßen und Infrastrukturen entwickeln. Ziele und Vorstellungen in die Tat umsetzen. Ich will weiterhin diese Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Wohle aller aus Ideen Taten entstehen lassen.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Stadt?

Die Menschen und ihre vielen verschiedenen Kulturen. Das Zusammenleben in unserer Stadt wird durch ihre Vielfältigkeit geprägt. Unser Leben findet nicht nur in den vielen Vereinen, sondern ebenso in unseren Großbetrieben, der Innenstadt und in den Ortsteilen statt. Integration und Inklusion leben wir schon seit Generationen. Die offene Bürgernähe und das unkomplizierte Zusammenleben gefällt mir sehr. Kurz und gut: Ich liebe diese Stadt.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen/umsetzen?

Mir ist es enorm wichtig, die begonnenen Aufgaben fertigzustellen. Dazu gehören natürlich die Ostumfahrung, das Wohnbaugebiet Stocket mit rund 150 Wohneinheiten, der Munapark mit seinen Einzelhandelsflächen, rund 80 Wohnungen im Geschoßwohnungsbau und ganz besonders wichtig das betreute Wohnen für etwa 75 Bewohner. Wohnen, Leben, Freizeit, Kultur und Einkaufen müssen in der Stadt ausgewogen gestaltet sein. Dadurch entstehen ein gutes Lebensgefühl und Zufriedenheit.

Es ist wichtig, dass wir den ÖPNV für jeden attraktiv gestalten. Der Zwei-Stunden-Takt von Traunstein nach Mühldorf ist erreicht. Ein-Stunden-Takt für Traunreut bleibt. Meiner Meinung nach kann nur über den Fahrpreis die Akzeptanz zu Bus und Bahn gesteigert werden. Ich werde mich für das 365-Euro-Jahresticket und für die Ein-Euro-Einzelfahrkarte für den ganzen Landkreis Traunstein einsetzten. Stellen Sie sich einfach mal vor, sie fahren für einen Euro von Traunreut nach Ruhpolding.

Die Zusammenarbeit der Städte miteinander, der drei T's, muss noch wesentlich gestärkt werden. So könnten wunderschöne Projekte wie Landesgartenschauen gemeinsam gestaltet werden.

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