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Kik: Lieferant produzierte bis 2013 in Katastrophen-Fabrik

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Bönen (dpa) - Der Textildiscounter Kik hat eingeräumt, bis kurz vor dem Unglück Kleidung aus der Bekleidungsfabrik in Bangladesch bekommen zu haben. Nach Medienberichten über Funde von Kik-Kleidung in den Fabriktrümmern war der Druck auf die Firma gewachsen. Kik erklärte, dass ein Lieferant des Unternehmens bis Anfang des Jahres dort produziert habe. Das hätten Nachforschungen ergeben. Kik bleibt aber dabei, dass es seit 2008 keine direkten Geschäftsbeziehungen dorthin gegeben hätte. Zwei Wochen nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes ist die Zahl der Todesopfer auf über 700 gestiegen.

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