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Kiew und Moskau: Neuer Anlauf zur Lösung des Gasstreits

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Gasstreit
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Ein Gazprom-Mitarbeiter arbeitet an einem Gasregler im russischen Sudscha: Die Ukraine und Russland arbeiten weiter an einer Lösung des Gasstreits. Foto: Maxim Shipenkov/Archiv Foto: dpa

Moskau (dpa) - Russland und die Ukraine bemühen sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums an diesem Montag erneut um eine Lösung im Gasstreit.


Vertreter beider Seiten wollten in Kiew zu Verhandlungen zusammenkommen, teilte Sergej Kuprijanow vom Gazprom-Konzern in Moskau mit. »Wir sind zu Kompromissen bereit, lassen uns aber nicht drängen«, sagte Kuprijanow der Agentur Interfax zufolge.

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Wie bei vorherigen Gesprächsrunden soll an dem Treffen auch ein Vertreter der EU-Kommission teilnehmen. Gazprom erwartet von Kiew die Zahlung von 1,951 Milliarden US-Dollar (rund 1,44 Milliarden Euro) bis zu diesem Montag, 8.00 Uhr MESZ.

Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für den Energiefluss in den Westen. Ein Lieferstopp könnte auch EU-Mitglieder treffen, weil die Ukraine sich weigert, Transitgas und Eigenversorgung zu trennen.

Der Streit zwischen Kiew und Moskau dreht sich nicht nur um unbezahlte Rechnungen, sondern auch um den Preis. Derzeit fordert Russland 485,50 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. In Verhandlungen hatte Moskau einen Preis von rund 385 US-Dollar angeboten. Die Ukraine will aber nur 268 US-Dollar zahlen. Nach dem Scheitern der letzten Verhandlungsrunden hatten beide Seiten noch erklärt, ein weiteres Treffen sei vermutlich zwecklos.