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Keuchhusten-Welle in Deutschland

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Berlin (dpa) - Die Zahl der Keuchhusten-Infektionen in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Jahr 2016 registrierte das Robert Koch-Institut mehr als 22 000 Fälle - mit Abstand die meisten seit Beginn der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Damals waren es rund 12 600 Patienten pro Jahr. «Wir sehen hier wahrscheinlich beides: eine Krankheitswelle, aber auch eine zunehmend bessere Erfassung», sagte Wiebke Hellenbrand, Infektionsforscherin am RKI. Doch auch Impflücken begünstigen Ansteckungen. Besonders gefährlich ist Keuchhusten für Säuglinge.

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