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Keine Mehrheit für Fortsetzung von Rot-Grün in Niedersachsen

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Große Freude
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Die Freude ist groß: Die SPD siegt in Niedersachsen. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Wahlparty
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SPD-Anhänger jubeln nach den ersten Hochrechnungen: Die Partei hat überraschend klar gewonnen. Foto: Hauke-Christian Dittrich Foto: dpa
Stärkste Kraft
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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil: Für die SPD bedeutet das Ergebnis einen Riesenerfolg zum Ende des Superwahljahres. Foto: Julian Stratenschulte Foto: dpa
Bernd Althusmann
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Großer Verlierer der Wahl sind die CDU und Herausforderer Althusmann. Foto: Bernd Von Jutrczenka Foto: dpa
Freude
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Anhänger der SPD, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf (m) jubeln nach der ersten Prognose zur Landtagswahl in Niedersachsen. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Martin Schulz
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Der SPD-Parteivorsitzende, Martin Schulz, spricht in Berlin im Willy-Brandt-Haus nach der ersten Hochrechnung zur Landtagswahl in Niedersachsen. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa
Landtagswahl in Niedersachsen
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Niedersachsen wählt: Enne Wahlkabine in Herzberg. Foto: Swen Pförtner Foto: dpa
Landtag in Hannover
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Plenarsaal des niedersächsischen Landtags in Hannover. Foto: Holger Hollemann Foto: dpa

Es ist die Überraschung zum Ende des Superwahljahres: Die SPD siegt in Niedersachsen - und deklassiert die in Umfragen lange führende CDU. Eine Fortsetzung von Rot-Grün ist aber nicht möglich.


Hannover (dpa) - Für eine Fortsetzung der rot-grünen Regierung in Niedersachsen gibt es keine Mehrheit mehr. Die SPD errang bei der Landtagswahl am Sonntag 55 Sitze im Parlament, die Grünen 12 - zusammen haben beide damit künftig 67 von 137 Sitzen.

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Rechnerisch möglich ist nun die Bildung einer großen Koalition, einer Ampel-Koalition oder einer Jamaika-Regierung. Ein Ampel-Bündnis mit SPD und Grünen hat die FDP allerdings bisher kategorisch ausgeschlossen.

Die CDU kam auf 50 Sitze, die FDP auf 11. Die AfD zieht mit 9 Abgeordneten erstmals in den Landtag in Hannover ein.

Nach Auszählung aller Stimmen kamen die Sozialdemokraten unter dem amtierenden Ministerpräsidenten Stephan Weil auf 36,9 Prozent. Die CDU stürzte mit Herausforderer Bernd Althusmann mit 33,6 auf ein historisch schlechtes Ergebnis ab. Die Grünen erzielten 8,7 Prozent, die FDP kam auf 7,5 Prozent, die AfD 6,2 Prozent, die Linke 4,6 Prozent, sie verpasste erneut den Einzug ins Parlament.

Ballast für Jamaika

Weil triumphiert, Schulz atmet durch