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Kaum Waffenruhe in Syrien - Mehr als 220 Verstöße

Istanbul (dpa) - In Syrien geht das Blutvergießen trotz der zum islamischen Opferfest vereinbarten Waffenruhe weiter. Die Opposition berichtete von landesweiten Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Dabei seien 20 Menschen getötet worden. Gegen die viertägige Feuerpause wurde nach Erkenntnissen syrischer Aktivisten 220 Mal verstoßen. Auch zwischen Arabern und Kurden kam es zu Gewalt. Oppositionelle aus Aleppo berichteten von stundenlangen bewaffneten Auseinandersetzungen. Auslöser soll der Versuch von Regime-Gegnern gewesen sein, in einen kurdisch-christlichen Stadtteil einzudringen.

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