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Kassenärzte: Mehr als jede dritte Praxis beteiligt sich an Protesten

Berlin (dpa) - Die Ärzte machen ernst: Die Proteste für mehr Honorar und weniger Bürokratie seien in rund 35 000 der knapp 90 000 Arztpraxen angelaufen, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit. «Wir gehen davon aus, dass es noch mehr werden», sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der dpa. Die Praxen beteiligen sich demnach an so genannten Nadelstich-Aktionen gegen die Krankenkassen, beantworten also Kassen-Anfragen nur noch eingeschränkt oder stempeln keine Bonushefte ab. Übermorgen sollen die Ergebnisse einer Urabstimmung zu möglichen Praxisschließungen bekanntgegeben werden.

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