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Justizministerin legt Eckpunkte für Beschneidungsregelung vor

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Berlin (dpa) - Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung zur rituellen Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen vorgelegt. Das Papier ging heute an Länder und Verbände. Demnach wird eine Beschneidung, die mit Einwilligung der Eltern und nach den Regeln der ärztlichen Kunst vorgenommen wird, zwar als Körperverletzung angesehen. Sie wäre den Plänen zufolge aber nicht rechtswidrig und damit nicht strafbar. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte, eine Ausnahmeregelung solle greifen, wenn das Kindeswohl gefährdet sei.

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